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Ten Riders for a Hakuna Matata
René Wildhabers Leben ist ein Abenteuer reicher. Zusammen mi neun anderen Downhill-Ridern hat er den Mount Kenya in 2 ½ Tagen bestiegen – und natürlich abgefahren. Und das gerade einmal in 1 Stunde und 17 Minuten für insgesamt 25 Kilometer und 2.800 Höhenmeter bergab. Eigentlich geht es nicht darum, dass René einmal wieder der schnellste war, im Vordergrund stand vielmehr der Gemeinschaftsgedanke mit den anderen Ridern und den Locals.
René bei Foodcheck mit den Trägern. ((c)www.photomargot.com/Red Bull Photofiles)
Startschuss zum Aufstieg in der Kolonne mit den Trägern. (c)www.photomargot.com/Red Bull Photofiles)
Die Idee zum Mount Kenya Race stammte von Fabien Barel, der René im Rahmen des letzten Mégavalanches zu dem Trip überredete. Viel Anstrengung kostete es ihn nicht. Denn der Gedanke an diesen abenteuerlichen Ritt begeisterte René sofort. Zudem gingen 1.000 € pro Biker an die ACORD Organisation, welche sich zusammen mit dem Volk der Masai in Kenya im tiefere Bohrungen von Grundwasserquellen kümmert.
Der Aufstieg auf den beeindruckenden, erloschenen Vulkan war zunächst hart und beschwerlich. Nur 20 % des Uphills war fahrbahr. René: “Eigentlich konnten wir nur ab und an am ersten Tag ein paar Meter rollen. Danach mussten wir praktisch die komplette Strecke tragen.”
René auf 4.850 Meter. (c)www.photomargot.com/Red Bull Photofiles)
Das Lager der ersten Nacht schlug man auf 3.200 Meter auf, bevor es auf 4.200 Meter und schließlich auf 4.750 Meter ging – immerhin beinahe der Höhe des höchsten Alpengipfels, des Montblanc. René vertrug die Höhe ohne weitere Schwierigkeiten. Immerhin können Symptone der Höhenkrankheit bei einigen Menschen bereits ab 3.000 Meter einsetzen. Unterschätzen galt es dieses Unterfangen also auf keinen Fall, wie das Beispiel Alexandre Balaud verdeutlicht, der sich frühzeitig schon aufgrund solcher Symptone von der Gruppe verabschieden und sofort absteigen musste.
Unwirtliche Umgebungen in jeder Vegetationszone. Zeit für Spielereien bleibt dennoch. (c)www.photomargot.com/Red Bull Photofiles)
Das Downhill-Rennen, das schließlich tatsächlich noch stattfand, empfand keiner der Anwesenden so wirklich als Wettbewerb. Immerhin hatte man zusammen einen erloschenen Vulkan bezwungen – so etwas schweisst zusammen. So wünschte man sich gegenseitig alles Gute für die Abfahrt und los ging´s. Die Abfahrt war gespickt mit riesigen Felsen, extrem technisch, extrem verblockt und sehr hakelig zu fahren. Schon alleine die Orientierung war Glückssache. Ausgefahrene Rinnen und Steilkurven waren dann doch eher Mangelware in dieser unwirtlichen Gegend.
Doch der Ausblick entschädigte für alles. Denn der erhabene Blick über die afrikanische Savanne ist einfach atemberaubend und wird sich sicherlich im Gedächtnis eines jeden Riders für das ganze Leben eingebrannt haben.
Traumhafte afrikanische Savannen. Da hält kein Alpenpanorama mit. (c)www.photomargot.com/Red Bull Photofiles)
Ohne Worte. Nur offene Münder und pures Adrenalin. (c)www.photomargot.com/Red Bull Photofiles)
Andere Länder, andere Abschiedsparties. Diese war mit Sicherheit eine gute. (c)www.photomargot.com/Red Bull Photofiles)
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