• START
    • TV
    • EVENTS
    • PRODUCTS
    • STORIES
    • RESORTS
    • KNOWHOW
    • VIDEOS
    • News

      Review | FREERIDE Festival

       

      Was macht ein Ort, wenn er von 9.000 Freeridern heimgesucht wird? Am besten mitfeiern. So geschehen letztes Wochenende in Saalbach-Hinterglemm bei der Premiere des FREERIDE Festivals. Dazu kam gleißender Sonnenschein auf den Trails rund um Saalbach, so dass einem großartigen Festival nichts mehr im Weg stand.

      Dimitri Lehner, Chefredakteur von FREERIDE, bringt das Wochenende auf den Punkt: „So habe ich mir ein Festival des FREERIDE-Magazins gewünscht: lässige Atmosphäre, spektakuläre Side-Events, Kaiserwetter und viel viel selbst Freeriden für alle Besucher. Mein Wunsch wurde erfüllt und ich freue mich über diesen tollen Festival-Auftakt!“

      Wer die reinste Form des Freeridens fernab des Festival-Trubels erleben wollte, hatte mit der „Big 5 Bike Challenge“ die optimale Wahl getroffen. Die Gondel-unterstützte XXL-Tour mit ihren 5000 Höhenmetern, bei der aber nur knapp 1000 Höhenmeter aus eigener Kraft überwunden werden mussten, wurde während des Wochenendes von über 200 Ridern abgefahren.

      Am Freitagabend lief das Side-Event des ersten Festivaltages. Beim „Maxxis Dual Elimintor“ gingen 92 Fahrer und Fahrerinnen auf den von Trail-Bauer Joscha Forstreuter designten Slalom-Parcours. Nach den Vorläufen bestritten am Abend die 16 schnellsten Männer und vier schnellsten Damen die Finalläufe. Das Mann-gegen-Mann und Frau-gegen-Frau-Rennen bot für die vielen hundert Zuschauer an der Strecke reichlich Spannung. Im Finale der Damen standen sich die 5. der 4X-Europameisterschaften von 2010 - Steffi Marth - und die 5. der Europameisterschaften von 2009 – Angie Hohenwarter - aus Österreich gegenüber. Angie Hohenwarter konnte sich in diesem Heat bereits im oberen Drittel der Strecke leicht absetzen und diesen Vorsprung bis ins Ziel verteidigen.

      Bei den Herren hieß der Sieger des „Maxxis Dual Eliminator“ Rüdiger Jahnel. Der Österreicher und 155. der 4X-Weltrangliste setzte sich gegen seinen Landsmann Georg Sieder in einem spannenden und äußerst knappen Rennen schließlich durch. Anschließend feierten Fahrer und Zuschauer gemeinsam auf der Riders Party in der Kult-Stätte von Saalbach Hinterglemm – im „Goaßstall“.

      Nach einem kurzen Break war sich die Jury dann einig: Tobi Wrobel, Peter Henke, Yannick Granieri, Geoff Gulevich und Amir Kabbani durften ein letztes Mal den Weg auf das Hausdach antreten. Gewertet wurde beim „Marzocchi Airstrike“ der beste von drei Läufen. Amir Kabbani eröffnete seine Show direkt mit einem 360ie vom zweiten Hausdach in die große Holzlandung. Es folgt ein weiterer 360ie und ein perfekter Double Table zum Abschluss. Doch auch der Franzose Yannick Granieri zeigte eine Show der Superlative. Sein abschließender Flip Whip krönte einen perfekten dritten Run. Für Jury und Publikum war klar: Einer dieser beiden wird den Contest für sich entscheiden. Und so war es auch. Einen hervorragenden dritten Platz belegte Tobi Wrobel (YT Industries) – der 43. im aktuellen FMB World-Tour-Ranking. Platz zwei ging an Yannick Granieri (Commencal) – 10. im FMB World-Tour-Ranking. Und damit hieß der verdiente Sieger des „Marzocchi Airstrikes“ Amir Kabbani (Mongoose). Er belegt aktuell Rang drei im FMB Word-Tour-Ranking.
      Tag drei des Dakine FREERIDE Festivals Saalbach Hinterglemm powered by Nissan hatte es noch mal in sich. Das Highlight des Festivals – der „Scott Gang Battle“ – stand an. Doch während die 398 Teilnehmer sich noch für den Massendownhill vorbereiteten, traten 14 Rider beim „Rose Speedwheelie“-Contest ordentlich in die Pedalen. Dabei nahmen die Fahrer Tempo auf und zogen an einem markierten Punkt auf abfallen Straße das Vorderrad hoch. Mit dabei war auch FREERIDE-Chefredakteur Dimitri Lehner, Timo Pritzel und natürlich der Wheelie-King höchstpersönlich: Bobby Root. Mit 60,60 km/h sicherte sich der Mann aus Kalifornien und Weltrekordhalter im Speedwheelie-Fahren einen nie angezweifelten Sieg. Auf Rang zwei landete Julian Reder nur knapp hinter Bobby mit 59,5 km/h. Den dritten Patz belegte Morris Fessler mit Tempo 58,53 km/h. Alt-Meister Timo Pritzel raste auf Platz 4. Bei ihm blitzte es bei einer Geschwindigkeit von 57,23 km/h. Dimitri Lehner fuhr in seinem schnellsten Run 49,65 km/h und schaffte Platz 11. Bobby Root ließ es sich natürlich nicht nehmen, nach seinem Sieg auf dem Hinterrad die Piste auch noch einmal auf dem Vorderrad runter zu jagen.



      Der „Scott Gang Battle“ bildete am Sonntagnachmittag den sportlichen Höhepunkt und krönenden Abschluss. Dieses neue Race-Format ist ein Downhillrennen mit Massenstart – ähnlich der beliebten Avalanche Serie. Spektakuläre Bilder boten sich den tausenden Zuschauern bei Österreichs erstem Massendownhill. Insgesamt 398 Starter aus neun Nationen stellten sich der Herausforderung auf der acht Kilometer und 1000 Höhenmeter langen Strecke der X-Line am Saalbacher Schattberg und „battelten“ um insgesamt 3500 Euro Preisgeld. Gestartet wurde in den Kategorien Damen, Master (Herren ab 40 Jahre) und Herren in „Gangs“ von 120 Racern. Nach ein paar weiten S-Kurven vom Schattberg Westgipfel fädelte sich das Starterfeld in die Downhillstrecke X-Line ein – einem spannenden Singletrail mit wenigen aber entscheidenden Stellen zum Überholen. Bei den Damen zeigte Elke Rabeder aus Bad Goisern (Revolution Racing Team) die beste Taktik und Ausdauer und setzte sich mit einer sensationellen Zeit von 13:23.20 Minuten an die Spitze des Feldes. Die Kärntnerin Angie Hohenwarter, die Siegerin des „Maxxis Dual Eliminators“, folgte mit 13:25.77 Minuten auf Platz zwei, vor der Allgäuerin Ines Thomas mit 13:32,40 Minuten. Die Master Herren zeigten eindrucksvoll, dass sie bei weitem nicht zum alten Eisen gehören: Abbou Frédéric vom Team Bionicon sicherte sich mit 12:14,86 Minuten souverän den ersten Platz vor Thomas Martin (freeride-allgaeu.de, 12:42.82 Minuten) und Holger Meyer aus München mit 12:49.66 Minuten. Das Dreigestirn bildet somit ein rein deutsches Siegespodest. Tagesbestzeit und ein Déjà-vu lieferte Rüdiger Jahnel (specialized-mountainbiker.at) aus Seewalchen am Attersee. Schon im „Maxxis Dual Eliminator“ am Freitag holte er sich den klaren Sieg und zeigte mit einer sensationellen Zeit von 11:42.00, dass er auch im Massendownhill unschlagbar ist. Der Vorarlberger Johannes Graf vom Team Kraftstoff holte sich mit 11:43.56 Minuten Silber und der Schladminger Mario Sieder vom Österreichischen Nationalteam Bronze mit 11:50.19 Minuten.

      Mehr Infos:

      www.freeride-festival.com

      FREERIDE Festival @ Facebook

      (alle Fotos: FREERIDE Festival / P. Musch)

      Zurück zu: NEWS
    • TV

      Deine flash Version entspreicht nicht der benötigten Version 9.0.0 für diese Website. Aktualisiere dein Plugin unter http://www.adobe.com/shockwave/download/

      Zum Videoplayer

      Partner

      EVENTS

      Zum kompletten Eventkalender

      RIDERS CLUB

    • KONTAKT
    • MEDIADATEN
    • LINKS
    • DISCLAIMER
    • IMPRESSUM